Landtagswahl 2026

Am 08.03.2026 findet die Wahl zum 18. Landtag von Baden-Württemberg statt. 

Dafür kandidiere ich sowohl auf der Landesliste als auch als Direktkandidat für den Wahlkreis Weinheim (39).

Allgemeines zu meinen politischen Ansichten und Werten findet sich auf der Überseite "Politik"

Updates

20.01.2026: Das Kurzwahlprogramm ist veröffentlicht und die Plakatierung startet. Auch wenn ich insgesamt kein Fan von Plakaten bin, bleibt uns als junger Partei, leider keine andere Option, um Aufmerksamkeit zu generieren.

13.01.2026: Die Landesliste und ich als Direktkandidat wurden offiziell zur Wahl zugelassen!

04.01.2025: Das Wahlprogramm ist veröffentlicht. 

Termine

Infoabend mit den Direktkandidaten

Am 19.02.2026, ab 19 Uhr, findet im Saal der Weinheimer Stadtbibliothek ein Infoabend mit den vier Direktkandidaten aus dem Rhein-Neckar-Kreis statt. 

Neben den Vorstellungen von Volt und den Kandidaten, kann hier auch die Gelegenheit genutzt werden, um Fragen zu stellen. 

 

 

Infostände

  • 24.02.2026, 10 Uhr, Marktplatz Ladenburg
  • 07.03.2026, 10 Uhr, am Marktplatz in Weinheim

Alle Termine sind unter www.voltdeutschland.org/bw/heidelberg zu finden

Warum ich kandidiere

Um aktiv mitgestalten zu können. Derzeit werden meiner Ansicht nach oft Scheindebatten geführt, um die wichtigen Themen nicht behandeln zu müssen. Das möchte ich anders machen. Als Nichtakademiker aus gutbürgerlichem Elternhaus, der früh auf eigenen Beinen stehen musste, kann ich bei einigen Themen wertvolle Erfahrungen einbringen.

 

Noch dazu ist unsere Region für mich nicht nur ein Ort, an dem ich wohne, es ist meine Heimat. Hier fühle ich mich zu Hause. Deshalb möchte ich für meine Heimat da sein. Als verlässlicher Ansprechpartner, dem etwas an der Gegend liegt.

"Mein" Wahlkreis

Wahlkreis 39 (Weinheim) umfasst die folgenden Gemeinden, in denen man mich persönlich als Direktkandidaten wählen können wird: 

  • Dossenheim
  • Edingen-Neckarhausen
  • Heddesheim
  • Hemsbach
  • Hirschberg an der Bergstraße
  • Ilvesheim
  • Ladenburg
  • Laudenbach
  • Schriesheim
  • Weinheim

Meine Ziele

  • Vertrauen und vielleicht sogar Begeisterung für Politik wecken
  • Nötige Schritte zur Nachhaltigkeit und für eine zukunftsträchtige Bildungspolitik mitgestalten
  • Für eine offene und gerechte Gesellschaft einstehen

Galerie

Wahlplakate, zur Landtagswahl 2026

Weitere Bilder

Positionen Abgeordnetenwatch

Im Folgenden findet sich eine Ergänzung und Einordnung meiner Positionen im kandidierendencheck von Abgeordnetenwatch

 

These: 1 – Schulen in Baden-Württemberg sollen angehalten werden, Jugendoffiziere der Bundeswehr einzuladen.
Position: Lehne ab
Begründung: Aufgrund dessen, dass mir die Fragestellung zu kurz greift, habe ich mich für eine Ablehnung entschieden. Das heißt nicht, dass ich nicht möchte, dass Jugendoffiziere weiterhin eingeladen werden, sondern, dass stattdessen noch viele weitere Personen eingeladen werden sollten. Idealerweise im gleichen Verhältnis oder am gleichen Tag. Wen meine ich hier? Unter anderem Vertreter*innen von Feuerwehr, Pflegeeinrichtungen, Polizei und Rettungsdiensten. Sie alle bilden einen sehr wichtigen Teil für unsere Sicherheit und tragen zu einer funktionierenden Gesellschaft bei, daher sollten sie ebenfalls eine Bühne bekommen.
 

These 2: Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll ausgeweitet werden.
Position: Stimme zu
Begründung: Wohnen ist eines der existenziellsten Themen und eine der größten Ängste und Herausforderungen für viele. Es muss sichergestellt werden, dass Wohnen kein Luxusgut wird. Eine bundesweite Mietpreisbremse ist einer von mehreren Punkten, die dazu beitragen würden. Dazu kämen aber auch Förderungen von Sanierungen, um die Energiewende zu begleiten, sodass diese weder von Mietern noch von Vermietern gestemmt werden müsste. Der Bau von mehr genossenschaftlichen Wohnungen und die Vermeidung von Leerstand.
 

These 3: Der Einsatz automatischer Gesichtserkennung an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen soll flächendeckend ausgebaut werden.
Position: Lehne ab
Begründung: Derzeit sehe ich noch eine größere Gefahr als einen Nutzen bei dem Einsatz solcher Systeme. Menschen fühlen sich zum Teil dadurch verunsichert und in ihrer Privatsphäre beeinträchtigt, falsche Identifikationen können zu Problemen führen und gerade beim Einsatz von Palantir stehen wir aufgrund fragwürdiger Geschäftspraktiken sehr kritisch gegenüber.
 

These 4: Das Informationsfreiheitsgesetz in Baden-Württemberg soll gestärkt werden.
Position: Stimme zu
Begründung: Transparenz schafft Vertrauen. Sofern Informationen und Auskünfte kein Risiko an anderen Stellen verursachen, sollen sie möglichst zugänglich gemacht werden. Hierzu zähle ich die in der These beschriebenen Anfragen beim Landtag oder der Polizei, würde mir aber generell wünschen, dass Informationen einfacher zugänglich gemacht werden, auch ohne Anfrage.
 

These 5: Das Land soll Kommunen finanziell bei der Gründung kommunaler Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) unterstützen.
Position: Stimme zu
Begründung: Stärkung lokaler medizinischer Versorgung und der Wunsch vieler Ärzt*innen nach einer Anstellung. 
 

These 6: Der Ausbau von Straßen soll in der Verkehrspolitik des Landes Priorität haben.
Position: Neutral
Begründung: Der Ausbau ist wichtig und dringend notwendig. Dabei muss vor allem aber auch auf die Mobilitätsangebote neben dem Auto geachtet werden. Noch dazu gibt es viele weitere Herausforderungen im Land. Daher: Priorität ja, aber welche? Die höchste wäre es nicht, und somit konnte ich die Frage nicht für mich beantworten. Zudem wird in dem Hinweistext von einer Konkurrenz zu Bus und Bahn gesprochen, die meiner Ansicht nach nicht existieren sollte, sodass sich alle Verkehrsangebote ergänzen können.
 

These 7: Kitas und Kindergärten sollen in Baden-Württemberg grundsätzlich beitragsfrei sein.
Position: Stimme zu
Begründung: Vor allem eine gewisse Kernzeit sollte abgedeckt sein, sodass die Eltern in dieser Zeit ihren Berufen nachgehen und Alltagsaufgaben wahrnehmen können. Darüber hinaus, sollte auch eine kostenlose Mahlzeit angeboten werden.
 

These 8: Beim Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum soll für Familien die Grunderwerbssteuer entfallen.
Position: Stimme zu
Begründung: Es ist ein Unterschied, ob es ein Anlageobjekt ist oder den Lebensmittelpunkt darstellt, und sollte daher auch unterschiedlich behandelt werden. Mit dem Entfall der Grunderwerbssteuer  für Familien, machen wir den Traum vom Eigenheim für viele greifbarer.
 

These 9: Der Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg soll konsequent vorangetrieben werden.
Position: Stimme zu
Begründung: Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Bestandteil, um unseren Strombedarf der Zukunft sicher zu decken, und absolut notwendig, um die Klimabelastung zu reduzieren. Deutschland ist mit über 50 % erneuerbaren Energien auf einem guten Weg, doch gerade in Baden-Württemberg hinken wir etwas hinterher. Natürlich eignet sich nicht jedes Gebiet für Windkraft, doch das muss geprüft werden. Mehr dazu findet sich in unserem Programm-
 

These 10: Geflüchtete sollen weiterhin vorwiegend in Sammelunterkünften statt in regulären Wohnungen untergebracht werden.
Position: Lehne ab
Begründung: Solche Sammelunterkünfte erschweren die Integration in unsere Gesellschaft massiv. Wir fordern stattdessen, dass mehr für die Integration getan wird. Pflichtkurse zum Erlernen der Sprache, des Umgangs und der Kultur, aber auch schnellere Arbeitserlaubnisse. 
 

These 11: Das Land Baden-Württemberg soll den Abschied der Automobilindustrie vom Verbrennungsmotor fördern.
Position: Stimme zu
Begründung: Es ist der wissenschaftliche Ansatz. Der Verbrennungsmotor ist nicht mehr zukunftsfähig. Etwas wie „hocheffiziente Verbrenner“ gibt es schlicht nicht. Der Wirkungsgrad beispielsweise bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist um ein Vielfaches höher und andere Länder haben das Interesse an Verbrennerfahrzeugen bereits komplett verloren. Ohne ein Umdenken, würde unsere Automobilindustrie den Wettbewerb gänzlich verlieren. Von den Umweltaspekten mal ganz abgesehen.
 

These 12: Die zukünftige Landesregierung soll sich im Bundesrat für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahren einsetzen.
Position: Stimme zu
Begründung: Auch wenn ein Verbot meiner Ansicht nach immer das letzte Mittel sein sollte, müssen sich alle Parteien an die gleichen, demokratischen Regeln halten, wie sie im Grundgesetz verankert sind. Ist das nicht der Fall und werden demokratische Wege ausgenutzt und Ängste geschürt, um uneingeschränkte Macht zu erlangen, ist eine Prüfung das Mindeste.
 

These 13: Auf Ackerflächen sollen keine Anlagen für erneuerbare Energien errichtet werden.
Position: Lehne ab
Begründung: Zwar sollten PV-Anlagen vor allem an Orten angebracht werden, an denen die Energie sonst ungenutzt bliebe, wie auf Dächern, allerdings gibt es auch Konzepte wie Agri-PV, in denen die Flächen doppelt genutzt werden können. Daher würde ich nicht allgemein sagen, dass Ackerflächen nicht mehr zur Energieerzeugung genutzt werden sollen.
 

These 14: Homöopathische Mittel sollen Kassenleistung bleiben.
Position: Neutral
Begründung: Homöopathie ist ein schwieriges Thema. Es gibt keinerlei Nachweise, dass diese Mittel tatsächlich eine medizinische Wirkung haben, allerdings ist bestätigt, dass sie über den Placeboeffekt dennoch zu Verbesserungen des Wohlbefindens beitragen können. Somit kann ich mich an dieser Stelle nicht klar dafür oder dagegen aussprechen. Allerdings sollten vor der Verschreibung von solchen Mitteln zunächst andere Wege gegangen werden, die einen nachweislich medizinischen Effekt haben.
 

These 15: Baden-Württemberg soll sich im Bundesrat für das Ende von Steuervorteilen bei sehr großen Erbschaften einsetzen.
Position: Stimme zu
Begründung: Es kann auch über angepasste Wege sichergestellt werden, dass Betriebe weitergeführt werden können. Derzeit greifen die Steuererleichterungen allerdings zu weit. Daher braucht es Anpassungen sowohl an der Erbschafts- als auch an der Vermögenssteuer. Hier geht es mir nicht darum, Leuten etwas wegzunehmen. In erster Linie möchte ich lediglich, dass für alle die gleichen Regeln gelten. Noch dazu, sind die derzeitigen Systeme nicht auf große Vermögen ausgelegt. Wenn man nicht mehr für sein Geld arbeiten muss, sondern das Geld für einen arbeitet und sich unaufhörlich vermehrt, kehren sich einige Normen um. Mit einigen Anpassungen, würde man dafür sorgen, dass sich Vermögen langsamer vermehrt, nicht, dass es aufhört oder gar schrumpft.

 

©Kevin Grimmeisen. Alle Rechte vorbehalten

 

 

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